Asylbewerber aus Nordafrika
von Alexander Müller veröffentlicht am 19. Mai 2012 | 162 mal gesehen | 2 Kommentare
Heute berichtete Tele Züri über eine Zunahme von Einbrüchen bei Autos im Kanton Aargau. Laut dem interviewten Polizeisprecher sind für den Anstieg Asylbewerber aus Nordafrika verantwortlich.
Ich frage mich, was diese Leute überhaupt in der Schweiz zu suchen haben. In Nordafrika gibt es bekanntlich keinen Krieg und die Schweiz grenzt auch nicht an Nordafrika. Hier die Antwort auf meine Frage:
Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) lockt Wirtschaftsflüchtlinge mit Geld an.
Hier die Stellungnahme von Sommaruga dazu:
Ja, es ist so. Wenn ein Asylbwerber selbständig direkt gleich vom Empfangszentrum in der Schweiz aus wieder zurückkehrt, dann gibt es zwar erst maximal 500 Franken. Asylbwerberber, die mindestens drei Monate in der Schweiz lebten, erhalten maximal 1000 Franken sowie 3000 Franken, um in ihrer Heimat eine Ausbildung zu machen, ein Berufsprojekt zu starten oder für eine Wohnung.
Sommarugas linke Politik kommt einer Einladung von Wirtschaftsflüchtlingen in die Schweiz gleich. Kriminelle Asylbewerber und Wirtschaftsflüchtlinge gehören ohne einen Rappen zu erhalten ausgeschafft oder in ein karges Internierungslager irgendwo auf 3-4000 Meter in den Alpen gesteckt.
FCB-Skandal: Aleksandar Dragovic schlägt Ueli Maurer
von Alexander Müller veröffentlicht am 18. Mai 2012 | 327 mal gesehen | 0 Kommentare
Nach dem Cupfinal zeichnete Bundesrat Ueli Maurer die siegreichen FCB-Spieler mit Medaillen aus. Dabei wurde er von FCB-Spieler Aleksandar Dragovic mehrmals feige von hinten mit Schlägen traktiert. Der folgende Film zeigt die Demütigung von Maurer:
Das Verhalten von Aleksandar Dragovic ist feige, hinterlistig, respektlos und armselig. Zuerst von hinten zuschlagen, dann den Unschuldigen spielen und sich hinter dem Rücken von Maurer über diesen lustig machen. Das ist sowas von niederträchtig und feige. Ich frage mich, was in seinem Kopf von Dragovic vorgegangen ist als er sich so respektlos gegenüber einem der höchsten Repräsentanten der Schweiz verhielt. Meiner Meinung nach ist Dragovic ein 21 jähriger Kindskopf, dem der Ruhm in den Kopf gestiegen ist. Ich hoffe, dass er sich für sein rücksichtsloses Verhalten verantworten muss. Sowas darf nicht einfach so hingenommen werden. Eine Entschuldigung reicht nicht! Dragovic muss endlich einmal erwachsen werden und merken, wann er Grenzen überschreitet.

Aleksandar Dragovic (siehe Bild) meint wohl, dass er sich alles erlauben kann. Wahrscheinlich ist ihm die Medienaufmerksamkeit und das gute Salär in den Kopf gestiegen. Einer der sich so verhält ist eine Schande für den Fussball. Er ist weder ein gutes Vorbild für den Nachwuchs noch ein gutes Aushängeschild für den FCB. Bei solchen Spielern muss man sich nicht wundern, wenn im Publikum Hooligans sitzen.
Weltmächte lassen Schweiz ins Leere laufen
von Alexander Müller veröffentlicht am 17. Mai 2012 | 300 mal gesehen | 0 Kommentare
Beim Beitritt der Schweiz zur UNO hiess es von offizieller Seite, dass die Schweiz als Mitglied mitreden könne. Wie sehr das ein naiver Wunsch blieb, beweist das Scheitern der Schweiz mit ihrem S5-Vorschlag. Dieser forderte mehr Transparenz bei Entscheidungen des UNO-Sicherheitsrats.
In einer «Small Five» oder S5 genannten Gruppe reichte die Schweiz zusammen mit Costa Rica, Singapur, Jordanien und Liechtenstein einen Reform-Vorschlag ein. Dieser verlangte von den Vetomächten im UNO-Sicherheitsrat eine Begründung für den Gebrauch des Vetos und mehr Rechenschaft und Transparenz gegenüber den übrigen UNO-Mitgliedstaaten. Die Forderung hätte einfach und rasch umgesetzt werden können. Eine Änderung der UNO-Charta wäre nicht nötig gewesen.
Von den Vetomächten aufgebaute prozedurale Hürden zwangen die S5 jedoch zum Rückzug ihrer Initiative. Damit zeigt sich einmal mehr, wie naiv es ist zu glauben, dass Kleinstaaten in grossen supranationalen Organisationen mitreden geschweige denn mitentscheiden können. Bestenfalls hat man ein unverbindliches Anhörungsrecht. In Relation zu den vielen Einschränkungen der eigenen Souveränität, den Auflagen, die ein Mitgliedsstaat erfüllen muss und den Beiträgen, die ein Mitgliedstaat zahlen muss, ist das wenig.
Die Schweizer müssen sich einfach dabei im Klaren sein, dass ein Beitritt zu einer supranationalen Organisation wie z.B. der UNO oder der EU einem Kleinstaat kaum Mitwirkungsmöglichkeiten bietet. Die Mitwirkungsmöglichkeiten von Kleinstaaten beschränken sich auf das, was ihnen von den Grossmächten zugebilligt wird. Dafür müssen sie Auflagen erfüllen, hohe Mitglieder- und Sozialbeiträge bezahlen und eine Einschränkung ihrer Souveränität in Kauf nehmen. Damit verlieren sie ihre Wettbewerbsvorteile und die Grundlage für ihren Wohlstand.
Medienhetze gegen Natalie Rickli
von Alexander Müller veröffentlicht am 16. Mai 2012 | 468 mal gesehen | 5 Kommentare
Die Aussage von Natalie Rickli hat bei den Medien zu einem regelrechten Sturm im Wasserglas geführt. Dabei ist die Aussage von Rickli, differenziert betrachtet, gar nicht so dramatisch. Schlimmer war vielmehr, was die Medien aus Rickli’s Aussage gemacht haben. Siehe dazu meinen Artikel vom 13.05.2012.
Kurz nach dem ersten Aufschrei in den Medien erreichte das Bashing gegen Rickli einen neuen Höhepunkt. Touristiker und bekannte Medienschaffende beklagten sich über Rickli und die Schweizer. Angeblich sei Ricklis Aussage schlimmer als der Euro.
Medienschaffende wie die Moderatoren Dieter Moor und Roger Schawinski nutzten die Gelegenheit um sich negativ über die Schweiz zu äussern:
Zum Glück krebst der Tagi inzwischen zurück und relativiert den Vorwurf gegen Rickli. Im Artikel Schlimmer als die Eurokrise macht ein Insider der Tourismusbranche folgende Aussage:
«Aussagen werden überbewertet»
Tagesanzeiger.ch/Newsnet befragte auch einen jahrelangen Kenner der Schweizer Tourismus-Szene, der namentlich nicht genannt werden will. Der Mann ist nicht der gleichen Meinung wie Frutiger: «Die Aussagen Ricklis werden überbewertet, sie sind bloss der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.»
Der Schweizer Tourismus sei seit Jahren massiv unter Druck, der momentane Aufschrei der Touristiker sei nicht viel mehr als ein Ventil, um Dampf abzulassen. «Natürlich wünscht man sich keine solchen Aussagen, doch primär ist es immer noch die Eurokrise, die für Umsatzrückgänge durch ausbleibende Gäste verantwortlich ist.»
Hinzu komme ein schlechtes Ranking in einer neulich veröffentlichten nicht repräsentativen Freundlichkeitsstudie unter Europas Tourismusstandorten. Die Schweiz belegte dabei den letzten Platz. Laut dem Insider sind dafür vor allem die hohen Preise verantwortlich. «Wir haben eine hohe Lohnstruktur und werden deshalb immer weniger konkurrenzfähig.»
Die zitierte Aussage deckt sich auch mit meiner Einschätzung. Für mich ist klar, dass die Meinungsäusserungsfreiheit auch für Politiker gilt. Mir sind Politiker, die klare Aussagen machen und zu dem stehen, was sie sagen, sogar lieber. Bei solchen Politikern weiss ich woran ich bin, was bei Wahlen hilfreich ist.
Diejenigen Touristiker, welche lautstark gegen Rickli polemisiert haben, suchen einfach nach einem Sündenbock. Dabei gibt es zahlreiche Gründe weshalb Gäste ausbleiben. Zum Beispiel zuviele Gastbetriebe, schlechtes Wetter, eine unfreundliche Bedienung, gesalzene Preise für versalzene Menüs, unhygienische Zustände, ungesäuberte Aschenbecher auf dem dreckigen Tisch und Raucher im Aussenbereich. Kommt hinzu, dass Gastronomen in Österreich und Südtirol für viele Menschen ein interessanteres Angebot offerieren als Schweizer Gastronomen. Die Liste der Gründe liesse sich sicher noch verlängern, denn sie sind zahlreich.
Letztlich handelt es sich bei der Aufregung über Natalie Rickli um eine Inszenierung der Printmedien. Diese haben aus einer Aussage von Rickli bezüglich Fentilklausel eine vollkommen unangebrachte Deutschen-Hass-Debatte begonnen. Anschliessend haben sie einzelne gegenüber der SVP kritisch eingestellte Touristiker befragt und Rickli vorgeworfen der Gastronomie zu schaden.
Unseriöser Vorfwurf
Wie unseriös der Vorwurf “Rickli würde der Gastronomie mehr schaden als der schwache Euro” ist, sieht man auch, wenn man sich den Zeitpunkt von Ricklis Aussage ansieht. Rickli machte ihre umstrittene Aussage am 22.04.2012. Nicht einmal einen Monat später können gewisse Gastronomen offenbar bereits mit Sicherheit sagen, dass Rickli ihnen finanziell geschadet hat. Aufgrund der Einnahmen von ein paar Tagen! Das ist völlig unseriös! Selbst auf einen Monat bezogen, könnte man keine Rückschlüsse ziehen, wie sie der Vorwurf beinhaltet. Der April in diesem Jahr war ein verregneter Monat. Neben dem Euro dürfte also vor allem das Wetter einen Einfluss auf die Resultate von einzelnen Gastromonen gehabt haben. Offensichtlich können die Journalisten von Ringier und Tamedia sowie Medienschaffende wie Schawinski und Moor jedoch nicht soweit denken. Kritischer Journalismus scheint heutzutage eine Seltenheit zu sein.












